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Kreisverband: Austausch mit Andreas Silbersack am 9.9.2026

Zum Abschluss des Kommunalwahlkampfes hat der Kreisverband nach Isenbüttel eingeladen. Dort referierte Andreas Silbersack über die Wahl in Sachsen-Anhalt und die Konsequenzen und Lehren für die FDP. Es kam zu einer angeregten und konstruktiven Diskussion mit allen Teilnehmern, die mit einem gemeinsamen "jetzt erst recht - volle Kraft voraus"! endete.

Gruppenfoto

Andreas Silbersack (3. von links) mit Mitgliedern des Kreisverbandes

Verabschiedung

Der FDP-Kreisvorsitzende Christian Scheu dankt dem Gast Andreas Silbersack für den informativen Vortrag und die Lebhafte Diskussion.

Christian Silbersack stellt sich selbst so vor:

Ich bin 1967 in Halle (Saale) geboren, verheiratet und Vater von drei Kindern. Mein Abitur legte ich am Thomas-Müntzer-Gymnasium in Halle ab, studierte Jura in Bonn und arbeite seit 1997 als Rechtsanwalt in Halle (Saale). Heute bin ich geschäftsführender Gesellschafter der Kanzlei SMK-Rechtsanwälte.

Seit Juli 2021 bin ich Mitglied des Landtages Sachsen-Anhalt und Fraktionsvorsitzender der FDP-Fraktion. Bei den Kommunalwahlen in meiner Heimatstadt Halle (Saale) wurde ich 2024 in den Stadtrat gewählt und bin Fraktionsvorsitzender der Fraktionsgemeinschaft Freie Demokraten / Freie Wähler Halle.

Im Ehrenamt habe ich mich elf Jahre lang als Präsident des Landessportbundes Sachsen-Anhalt engagiert. Zur Zeit bin ich als Vereinsvorsitzender des USV Halle und als Vizepräsident von Special Olympics Deutschland ehrenamtlich tätig. Außerdem bin ich Aufsichtsratsvorsitzender der Winzervereinigung Saale-Unstrut eG.

Wesentliche Informationen zur verlorenen Wahl in Sachsen-Anhalt:

Wahlkämpfe werden in Zukunft ähnlich wie in Sachsen-Anhalt laufen! Neu war hier, dass die Organisation Compact eine Zweitstimmenkampagne zugunsten SPD und Grüne durchgeführt hat, so dass diese beiden Parteien die 5%-Hürde überwinden konnten. Im gleichen Maß hat die Zustimmung zur FDP durch diese Kampagne abgenommen und die sicher geglaubte 5%-Hürde wurden nicht mehr erreicht. Der Wahlkampf hat auch gezeigt, dass die emotionale Ansprache bei den Wählern viel wichtiger ist als vernünftige und durchdachte Wahlprogramme.